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Enge Gassen, Pflanzen und zahlreiche Steine; Mauern, die sich in ihren Schatten verbergen, Schicht um Schicht um sie herum. Inmitten all dessen ringt ein Baum, klettert die Mauer des Todes empor, als ob das Leben selbst sich weigert aufzugeben. Der grüne Atem des Widerstands und der Entschlossenheit erlischt nie in ihm. Die Stadt erscheint als ein dunkler, kalter Schoß, doch im Inneren gedeiht das Leben. Durch sie sieht man die Risse der Zeit und tiefe Falten, als wären die Mauern dieser alten Stadt zu Seiten geworden, mit Linien, die die Zeit gezeichnet hat und die weiter beschrieben werden. Durch sie lesen wir die Erzählungen, Geschichten, Erinnerungen und Träume von Menschen, die vor langer Zeit lebten und starben.
Bernards Linse erzählt nicht die Geschichten dieser Menschen, und vielleicht kümmert er sich ursprünglich auch nicht um sie. Ich glaube jedoch, dass er die Auswirkungen der Zeit auf die Stadt festgehalten und nicht nur das, sondern auch seine Stadt rekonstruiert hat. Es ist nicht die Stadt dieser Menschen; es ist Bernards Stadt, spärlich an Menschen und Kreaturen, wie wir beobachten. Die Steine, die diese Mauern und Trennwände bildeten, scheinen diese Kreaturen zu sein. Es ist, als ob sie unter der Sonne atmen. (Ashraf Ibrahim)
Technische Informationen:
Fotos und Gemälde von Bernard Guillot
Bearbeitung durch Bernard Guillot und Ilias Georgiadis
Buchgestaltung von Matilde Vittoria Laricchia
Handwerkliche Arbeit und Handbindung von Eugenia Koval
250 nummerierte Exemplare
200 Seiten, 180 Fotos
Papier: Musa Book Green 75 gr Burgo + Burano Salmone 80gr Favini + Vergatina finissima per dattilografia (Vintage)
Sprache: Englisch und Arabisch